Unentbehrlich statt austauschbar

Wenn die Konjunktur schwächelt, werden in vielen Branchen Aufträge gestrichen, Top-Konzerne führen Kurzarbeit ein oder entlassen sogar langjährige Mitarbeiter.

Wer jetzt nicht zu denjenigen gehören möchte, die gehen müssen, sollte seinem Chef Tag für Tag zeigen, wie er Geld für das Unternehmen verdient. Als Manager mehrerer erfolgreicher Firmen weiß Jörg Knoblauch ganz genau, worauf Chefs in schwierigen Zeiten besonders achten und wie Sie sich besonders in der Krise unentbehrlich machen:

  • … indem Sie von sich aus nach innovativen Produkten und neuen Absatzwegen suchen,
  • … indem Sie Abläufe und Produktionsverfahren so verbessern, dass es weniger kostet und besser läuft,
  • … indem Sie schnell und pragmatisch Lösungen präsentieren, wenn es brennt.

Wer diese Anti-Kündigungsstrategien kennt, muss sich keine Sorgen um seinen Arbeitsplatz machen!

 

 

So behalten Sie Ihren Job: Damit Sie bleiben, wenn andere gehen müssen

Die Lage der Arbeitnehmer hat sich sukzessive verschlechtert. Wir haben offensichtlich Strukturen geschaffen, die wir uns jetzt nicht mehr leisten können. Umso härter treffen uns die Einschränkungen, die wir heute in Kauf nehmen müssen, damit wir Konkurrenzfähig bleiben. Dabei macht uns insbesondere die Verlagerung von Arbeitsplätzen ins billigere Ausland zu schaffen. Der durchschnittliche Stundenlohn in Deutschland liegt bei 30 Euro (inklusive Sozialleistungen sogar bei etwa 50 Euro), der in China bei 50 Cent. Nicht anders verhält es sich bei unseren mitteleuropäischen Nachbarn, die zunehmend Jobs in Billiglohnländer verlagern. Doch auch dort, wo nicht verlagert wird, baut man Stellen ab. Wir haben den Wandel von der „Old Economy“ zur „New Economy“ live miterlebt. Früher, in der „alten“ Wirtschaftsordnung, brauchte man viele Menschen mit durchschnittlichen Qualifikationen. Heute werden bei uns vorwiegend Fachleute gesucht, einfache Tätigkeiten wandern in Billiglohnländer ab, und hoch qualifizierte Akademiker verdrängen nicht selten die klassischen Sachbearbeiter. Täglich verlieren wir in Deutschland 1 000 Arbeitsplätze. Aber das war vor der Krise – mittlerweile sind es sogar 5 000 am Tag.

 

 

Höchste Zeit für ein Umdenken

Kennen Sie die folgende Geschichte? Zwei Wanderer stehen plötzlich einem gewaltigen Bären gegenüber. Der eine Wanderer fällt auf die Knie, schreit um Hilfe und fängt an, bitterlich zu weinen: „Der Bär ist schneller als wir und wird uns fressen, wir sind verloren!“

In Windeseile reißt sich der andere die Stiefel von den Füßen, holt seine Turnschuhe aus dem Rucksack und zieht sie an. „Was soll das denn?“, fragt sein Begleiter. „Du kannst doch auch mit Turnschuhen nicht schneller laufen als der Bär.“ – „Was geht mich der Bär an? Hauptsache, ich bin schneller als du!“

Was sagt uns das? Sie können den Arbeitsplatzabbau nicht aufhalten. Die Krise am Arbeitsmarkt wird in den nächsten Jahren fortwirken, da sind sich die Experten einig. Aber Sie können dafür sorgen, dass Sie zu den Menschen gehören, die davon nicht betroffen sind. Es geht dabei nicht um Mobbing oder andere unfaire Taktiken.

Es geht ganz einfach darum, sich Schritt für Schritt zu einem Mitarbeiter zu entwickeln, der zum Juwel des Unternehmens und damit unentbehrlich wird.

Um im 21. Jahrhundert auch in krisengeschüttelten Zeiten am Arbeitsmarkt bestehen zu können, benötigen Sie als Arbeitskraft nicht kopierbare Eigenschaften. Und die wichtigste dieser nicht kopierbaren Eigenschaften sind Sie selbst. Sie können die Geschäftsbeziehung mit Ihren Kunden positiv prägen. Das Logo auf dem Firmengebäude kann das nicht.

 


Mein Buch ist eine Anleitung, ...

... wie Sie sich als Mitarbeiter erfolgreich aus der Masse hervortun und für Ihren Chef unentbehrlich werden. Dies geschieht in sieben Schritten:

Schritt 1: Komfortzone verlassen
Hier geht es Ihrem inneren Schweinehund an den Kragen. Mit einer neuen Einstellung brechen Sie auf in Richtung Arbeitsplatzsicherung und beruflicher Erfolg.

Schritt 2: Den Chef verstehen Umdenken ist angesagt! Lernen Sie, Ihre Arbeit einmal aus der Sicht Ihres Chefs zu betrachten. Welche Erwartungen hat er? Womit könnten Sie ihn positiv verblüffen? Wie erreichen Sie, dass er Ihren Wert für das Unternehmen sieht und honoriert?

Schritt 3: Stärken identifizieren Erfahren Sie mithilfe des persolog® Persönlichkeits-Profils D-I-S-G mehr über Ihre Persönlichkeit. Entdecken Sie außerdem Ihre Interessen und Stärken und werden Sie sich Ihrer Werte und Ihrer Wünsche bewusst. Schaffen Sie so die Basis für Ihre Jobsicherheit.

Schritt 4: Jobsituation analysieren Wie sieht es aus in Ihrem Job? Können Sie sich richtig einbringen? Gibt es Entwicklungsmöglichkeiten, die Sie bisher noch nicht gesehen haben? Mit einigen Tests können Sie hier Licht in die Angelegenheit bringen.

Schritt 5: Ziele setzen Lernen Sie, wie man Ziele richtig setzt, entwickeln Sie eine Vision, die Sie antreibt, und formulieren Sie konkrete Ziele, die Sie Schritt für Schritt Ihrem Traum – dem sicheren und vielversprechenden Arbeitsplatz – näher bringen.

Schritt 6: Selbst-PR praktizieren Gut sein bringt nichts, wenn keiner etwas davon merkt. Hier entwickeln Sie eine Strategie, mit der Sie sich richtig vermarkten.

Schritt 7: Beziehungen knüpfen Wer alleine versucht, sich durchzuboxen, hat es schwer. Auf dem Weg zu einem sicheren Arbeitsplatz spielen Kontakte und Beziehungen eine wichtige Rolle. Lernen Sie, wie Sie ein Netzwerk aufbauen und wer Sie außerdem professionell bei Ihrem beruflichen Erfolg unterstützt.

Zu jedem Schritt finden Sie zahlreiche Abbildungen, Tests und Formulare, die Sie auf dieser Internetseite auch downloaden können. Am Ende jedes Kapitels gibt es eine kurze Zusammenfassung ("Auf einen Blick").


IHR BLICK INS BUCH:

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